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Ab sofort könnt ihr euch auch das definitive BJT-Plakat als JPG-Datei herunterladen.
bjtplakat2010.jpg (412 KB)
WĂ€hrend der Sommerferien sollte es aber auch bereits per Post in allen Gemeinden des Bistums ankommen. Wenn ihr keins habt, fragt einfach euren Pfarrer. Ab August gibt es auch Info-Postkarten zum BJT...
Auf dem Plakat, das zum BistumsJugendTag einlÀdt, fÀllt sofort der Drache ins Auge. Deshalb könnt ihr hier ein paar ErlÀuterungen zum Symbol des Drachens finden.
Der BJT-Drachen besteht aus
Schnur a) Bodenhaftung, Halt finden, Rettungsanker b) an der Leine hÀngen, beschrÀnkte Freiheit
Bespannung a) sich tragen lassen, schweben, GefĂŒhl der Weite b) das GefĂŒhl des Ausgesetztseins, der Verletzbarkeit
GestĂ€nge a) das GerĂŒst, das das Schweben ermöglicht, die Weite erlebbar werden lĂ€sst b) das enge und starre Korsett
und er benötigt den Wind a) als sÀuselnde Brise - die den Drachen tanzen lÀsst b) oder als Sturm, weil wir den Kick brauchen...
Sicher erleben wir uns und unseren Glauben sowohl in der a) als auch in der b) Variante. Wir finden Halt und Bodenhaftung in unserer Pfarrjugend, im Dekanat, bei Veranstaltungen wie hier in Wechselburg und erleben zugleich unsere Jugendgruppe als liebe Kuschelrunde, die kaum Dynamik entwickelt, ebenso unsere Pfarrei zu Hause und mit manchem Gebot der Kirche hat wohl ein jeder seine Schwierigkeiten...
Wir erleben das sich getragen fĂŒhlen in einer guten Gemeinschaft in der Kirche genauso wie das Ausgesetztsein gegen Anschuldigungen und ausgesetzt den Fragen, auf die wir nicht immer Antwort wissen...
Wir spĂŒren wie wichtig ein gutes Umfeld ist, um uns zu entfalten, sei es in Schule, Beruf, Studium oder als Zivi oder FSJler, oder in Familie oder Freundeskreis, auch in Verein, Pfarrjugend oder Kirchgemeinde, dass wir das RĂŒstzeug zum Leben erhalten, dazu braucht es ein GerĂŒst, und das ist gut so. Aber oftmals erleben wir dieses GerĂŒst als starre Konvention, als einengendes Korsett, als unumstöĂliche Ansage, als dogmatisch...
Wir sehnen uns nach dem Wind, der uns weitertrĂ€gt, uns zu Gott hinfĂŒhrt - und wir erleben uns in unserer Ungeduld, in unserer Rastlosigkeit, unserer Suche nach dem âImmermehrâ, dem richtigen Kick...
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